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Marsch Richtung Abgrund

Deutsche Frankonia heuert Vermögensvernichterin mit 10-jähriger Securenta-Vergangenheit an

München, 07.07.2004: Spektakuläre Neuigkeiten bei Deutschen Frankonia. Wie die Gesellschaft aktuell in ihrer Internetpräsentation mitteilt, wurde der bisherige Vorstand Rudolf Döring von Frau Dipl.-Kauffrau Berit Hock, die laut Pressemitteilung der Deutschen Frankonia "bereits langjährige Erfahrungen in führenden Positionen bei Finanzdienstleistungsunternehmen mitbringt", abgelöst. Frau Hock war mehr als 10 Jahre in Diensten der Göttinger Gruppe und verantwortete deren Geschäfte auf Vorstandsebene mit. Dabei muss sie sich mit dem Vorwurf, ein Milliarden-Euro-Vermögen mit vernichtet zu haben, auseinandersetzen. Die Securenta hat ja bekanntlich schon vor längerer Zeit den Verlust des hälftigen Grundkapitals - und damit den des weitgehenden Kapitals der stillen Gesellschafter - angezeigt und veröffentlicht ihre Abschlüsse nur noch mit mehrjähriger Verzögerung. Dabei gelang es ihr, von der Zivil- und Strafjustiz weitgehend unbehelligt zu bleiben.

Vielleicht werden diese Erfahrungen jetzt auch bei den fränkischen Schwestern benötigt. Obwohl die Deutsche Frankonia sich bisher gegen Vergleiche mit der Göttinger Gruppe/Securenta AG verwahrt hat, scheint sie dieser nun doch in großen Schritten zu folgen. Deren Geschäfte sind ja nicht viel durchsichtiger. Man setzt nicht nur auf das gleiche Konzept, sondern jetzt auch auf die gleichen Entscheidungsträger und eine "zielgerichtete strategische Neuausrichtung". Wem das nicht bekannt vorkommt ...

Im Klartext heißt das wohl auch dass die Vertriebsbemühungen intensiviert werden müssen. Denn die Securenta hat bewiesen - werden nicht ständig neue Gesellschafter gefunden, dann eskalieren die Probleme. Egal, ob man das nun Schneeballsystem nennt oder nicht. Das dürfte aber zunehmend schwierig werden, nachdem die Futura Finanz mit ihren recht zweifelhaften, aber anscheinend erfolgreichen Vertriebsmethoden offensichtlich zu der von einer Securenta-Tochter konzipierten und vom Securenta Back-Offfice verwalteten Deutschen Anlagen AG tendiert. Die Futura Finanz hat ohnehin bis ganz zuletzt auch die Beteiligungen der Göttinger Gruppe/Securenta AG vertrieben. Frau Hock dürfte also bekannte Bedingungen vorfinden.

Für die Anleger ist das kein Grund zu reiner Freude. Dass bei der Deutschen Frankonia ein schärferer Wind bläst, spüren bereits diejenigen von ihnen, die ihre Beteiligungen mit Verweis auf die zweifelhaften Hintergründe und Täuschungen beim Vertrieb beenden wollen. War man zunächst noch um akzeptable Regelungen bemüht, scheint die Bereitschaft dazu inzwischen deutlich gesunken zu sein.

Wir bleiben für Sie am Ball.