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Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG in Insolvenz Schadensersatzansprüche jetzt prüfen lassen!

Bei den etwa 25.000 geschädigten Anlegern beginnt jetzt ein Gläubigerwettlauf, denn es lassen sich in der Regel Ansprüche nicht nur gegen die Vermittler sondern auch gegen die Hintermänner der Gesellschaft darstellen:

München, 26.06.2006; Die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG hat in kurzer Zeit mehrere hundert Millionen Euro Eigenkapital durch die Emission von Inhaberteilschuldverschreibungen eingesammelt. Wir hatten über den fragwürdigen Hintergrund und den Verdacht eines Schneeballsystems bereits eindringlich gewarnt (siehe Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West ein Schneeballsystem?). Die Befürchtungen haben sich nun zum Leidwesen aller Anleger bewahrheitet: Die Eigenanmeldung der Insolvenz erfolgte am 20.06.2006 (Amtsgericht Leipzig, Az. 405 IN 2046/06).

Hintergrund für die nun endlich erfolgte Anmeldung (siehe hierzu Traurige Gewissheit - Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG meldet Insolvenz an) dürfte auch sein, dass die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen die Verantwortlichen der Leipzig-West AG wegen des Verdachtes der Insolvenzverschleppung Ermittlungen eingeleitet hat. Dieses Pflaster wurde den Verantwortlichen dann doch zu heiß, man fügte sich ins Unvermeidliche.

Für die Anleger könnte nun ein Wettlauf beginnen: Wer schafft es am schnellsten, seine Schadensersatzansprüche durchzusetzen, bevor den Verantwortlichen und den Vermittlern das Geld ausgeht? Eile ist zwar nicht im Rahmen des Insolvenzverfahrens geboten, doch wenn man mehr als nur eine wohl eher klägliche Quote erhalten will, dann muß man jetzt aktiv werden.

Insolvenzverfahren

Das Insolvenzverfahren unterscheidet nicht nach zeitlichem Eingang der Forderung, die Insolvenzgläubiger, also die Anleger, müssen hier keinen Wettstreit befürchten, sondern ihre Forderungen lediglich innerhalb der Frist, die im Eröffnungsbeschluß bekannt gegeben wird, zur Insolvenztabelle anmelden. Der Insolvenzverwalter, vorläufig wurde Rechtsanwalt Dr. Lucas F. Flöther aus Leipzig als solcher bestimmt, wird dann anhand der Differenz aller im Insolvenzverfahren geltend gemachten Forderungen (es sind an die 295 Mio. Euro zu erwarten) und den verbliebenen Vermögenswerten (Schätzungen divergieren von 20 Mio. bis 100 Mio. Euro) eine Quote berechnen und dann die Auszahlungen vornehmen.

Vermittler

Die Spatzen pfiffen es schon lange von den Dächern und die - nicht nur fachspezifische - Presse sowie die Verbraucherschutzinstitute trompeteten es gar in die weite Welt hinaus, dass es bei der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG nicht mit rechten Dingen zugehe und die Pleite kurz vor der Tür stehe! Über diese teilweise sehr eindringlichen Warnungen der Presse - bereits mit Ausgabe 08/2001 warnte die Finanztest vor den Risiken und dem mangelhaften Prospekt, mit Ausgabe 11/2003 wandte sich Finanztest dann erstmals eindringlichst an die Verbraucher - müssen Vermittler einer solchen Anlage aufklären. Andernfalls machen sie sich dem Anleger gegenüber schadensersatzpflichtig, dem die Inhaberteilschuldverschreibung in der Regel als sehr sicher ans Herz gelegt wurde.

Es gilt also im Einzelfall zu prüfen, wer die Anlage vermittelte, ob auf die negative Presse hingewiesen wurde und wer die mangelnde Aufklärung bezeugen kann.

Hintermänner

Hinsichtlich der Verantwortlichen und der Hintermänner der Leipzig-West AG bestehen eine ganze Reihe von Ansatzpunkte. Entscheidend dürften hierbei nicht nur zahlreiche unterlassene Risikohinweise in den Prospekten sein, sondern auch die Hintergründe und die Rolle des Großaktionärs und Nürnberger Kaufmanns Jürgen Schlögel. An dessen J. S. Immobilienbeteiligung führte die Leipzig-West jahrelang ihre Gewinne ab. Auch die teilweise erstaunlichen Übereinstimmungen des Konzeptes und des Prospektes mit der Düsseldorfer DM-Beteiligungen, die ebenfalls hochverschuldet ist, bedürfen wohl noch der genaueren Recherche durch die Staatsanwaltschaft. Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen und Hintermänner lassen sich aber bereits anhand der jetzt schon bekannten Fakten darstellen.

Es bleibt also spannend. Auch wenn Sie sich als Geschädigter etwas anderes von Ihrer Beteiligungen erwartet haben als so viel Aufregung, so sollten Sie dennoch nicht der Dinge harren, sondern nun aktiv werden. Wir können wiederum nur empfehlen, sich mit einem diesem Sachgebiet vertrauten Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen und Ansprüche prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehen auch wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.