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Amtsgericht München weist Anfechtungsklage des Securenta-Insolvenzverwalters ab

Hier residierte einst die Securenta AG, verantwortlich für den größten Schadensfall auf dem Gebiet des Grauen Kapitalmarkts. Ihre Verantwortlichen wurden nie belangt.

Securenta - Insolvenzanfechtung - Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Prof. Dr. Rattunde unterliegt vor dem Amtsgericht München 

 München, 15.11.2010; Spektakulärer Erfolg für Geschädigte Kapitalanleger vor dem Amtsgericht München: Das Gericht weist eine Klage des Insolvenzverwalters gegen einen Anleger ab, der mehr als ein Jahr vor der Insolvenz Zahlungen aus einem Vergleichsabschluss erhalten hat (Aktenzeichen 155C 13637/10).  

Der Insolvenzverwalter hat über die Kasseler Niederlassung der Rechtsanwälte Leonhard & Westhelle Tausende von Anfechtungsklage in keinem Personen herausgegeben, die in den Jahren 2005 und 2006 Vergleichs Zahlungen des Schwindel Konzerns erhalten hatten. Dies mit dem Argument, die Gesellschaft seit damals schon zahlungsunfähig gewesen und die Anleger bzw. deren Rechtsanwälte dies gewusst. Mit dieser Argumentation findet er vor dem Amtsgericht München kein Gehör. Das Gericht argumentiert kurz und knapp gilt: 

Es handelt sich schließlich schon wegen der schlechten Dimensionen um eine äußerst aufsehenerregender Insolvenz, die wegen der damit auch verbundenen Betrugs Vorwürfe bei der Braunschweiger Staatsanwaltschaft anhängig ist. Wenn diese aber in mehreren Jahren nicht schafft, eine Zahlungsunfähigkeit festzustellen, dann könne man von großen Gläubigern mit wesentlich geringeren Erkenntnismöglichkeiten nicht das Gegenteil erwarten. Vor diesem Hintergrund fehlt es für eine entsprechende Insolvenzforderung an der Grundlage. 

Wir können uns diesen Ausführungen nur anschließen. Zugleich hoffen wir auch für die Geschädigten, dass der Spuk um dieses unselige Kapitalanlageangebot endlich sein Ende findet.