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Südwestrentaplus - das Imperium beißt zurück

Mit wilden Vorwürfen und gewagten Behauptungen reagiert die Südwestrentaplus auf das Verlangen nach einer Sonderprüfung - pauschale Verunglimpfung statt sachlicher Argumente - keine Entkräftung der Vorwürfe in der Sache

München, überarbeitet am 25.10.2006; Mit Händen und Füßen wehrt sich die Südwestrentaplus gegen eine Sonderprüfung. Dabei wäre dies ein durchaus üblicher Weg, Klarheit in die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft zu bringen. Dass dies alleine durch die regelmäßigen Testate nicht gelingt, zeigt nicht zuletzt das - ähnlich gestrickte - Beispiel der Göttinger Gruppe. Und immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen kurz vor der Insolvenz stehen, denen Wirtschaftsprüfer noch kurz zuvor beste Gesundheit bescheinigten.

Im Rahmen einer Sonderprüfung wird gezielten Bewertungsfragen durch neutrale und eben gerade nicht von der Gesellschaft selbst beauftragte Wirtschaftsprüfer nachgegangen. Dann kann auch neutral geprüft werden, wie beispielsweise das Immobilienvermögen des Konzerns bewertet wurde und wie sich das Vermögen der Gesellschafter tatsächlich darstellt.

Nicht unbedingt für größtmögliche Transparenz spricht auch der Umstand, dass nach unserer Einschätzung Einsichtnahmen von Beteiligten in die Gesellschaftsunterlagen nach Möglichkeit erschwert werden. Dies beginnt mit umständlichen Terminsvereinbarungen und endet damit, das etwa beauftragte Anwälte oder Wirtschaftsprüfer nur in persönlicher Begleitung der Gesellschafter Einsicht nehmen dürfen sollen.

Wir dürfen übrigens überhaupt nichts mehr sehen, wurde uns unmissverständlich mitgeteilt. Wer aufmuckt, fliegt. Natürlich nicht insoweit, als etwa das für die Gesellschaft wohl immer noch lukrative Gesellschafterverhältnis unserer Mandanten selbst in Frage gestellt wird. Zahlen darf man auch trotz Einwendungen. Einfluss soll man aber keinen haben. Dies ist ja auch eines der Kernprobleme der atypisch stillen Gesellschaften, das wir immer angeprangert haben und das zu Auswüchsen geführt hat, wie sie bei der Göttinger Gruppe am deutlichsten zu sehen sind. Dort wurde Gesellschaftervermögen von über 1 Milliarde € vernichtet, wie man den heutigen Zahlen problemlos entnehmen kann.

Auch dort gibt es übrigens bis zuletzt Jahresabschlüsse, auch wenn diese zeitweise sehr verzögert waren. Dabei ist in erheblichem Maße zweifelhaft, ob diese jemals die tatsächlichen Verhältnisse so abgebildet haben, dass Sie auch für einen Laien erkennbar waren. Atypisch stille Gesellschaften bieten hier ganz offensichtlich bilanziell erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten. Es war erst der Bundesgerichtshof, der hier wieder die Angelegenheit vom Kopf auf die Beine gestellt hat und die Frage nach tatsächlichen Investitionsquoten und Bewertungen stellte - im Übrigen zum wesentlichen Teil auch im Rahmen von Vorlageverfahren, die auf unsere Kanzlei zurückgingen.

Wie ist es also hier, wie gestalten sich die Verhältnisse bei Südwestrentaplus? Der Reaktion der Gesellschaft dürfen wir entnehmen, dass die von unseren Mandanten und zwischenzeitlich von mehreren hundert weiteren Gesellschaftern gewünschte Sonderprüfung dem Unternehmen nicht zu pass kommt. Stattdessen verweist man auf die bislang veröffentlichten Zahlen, die allerdings an den von uns dargestellten Schwächen leiden. Wir werden uns damit nicht zufrieden geben. An dieser Stelle werden wir auch künftig über die weitere Entwicklung berichten. Und wir versichern Ihnen: Einschüchtern lassen wir uns nicht.