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In Focus 24/2000 wurde eine Liste von 26 empfohlenen Anlegeranwälten veröffentlicht, zu denen damals bereits Wilhelm Lachmair zählte.
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Südwestrentaplus

Bei dieser Unternehmensgruppe handelt es sich um einen Anbieter von atypischen stillen Beteiligungen. Es existieren drei Gesellschaften, die wohl ursprünglich in Form eines sog. "Steigermodells" aufeinander folgen sollten; dabei handelt es sich um die Südwest Finanzvermittlung AG, die Südwest Finanzvermittlung Zweite AG und die Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG. Allen Gesellschaften gemein ist ein undurchsichtiges Geschäftsmodell, das mit einem Weichkostenanteil von immerhin 18,5 % (inkl. 5 % Agio) auf aus unserer Sicht zu hohen Fixkosten basiert. Die Anlagepolitik ist wenig transparent.

Wesentliche Fakten wie etwa die tatsächliche Investitionsquote sind aus den veröffentlichten Zahlen nicht zu ermitteln, zumal die Relation von tatsächlich verwendeten Mitteln und bislang vereinnahmten Anlegergeldern verschwiegen wird. Die dritte AG hat, wie sich aus den bislang veröffentlichten Geschäftsberichten ergibt, in den ersten Jahren operative Verluste von rund 50 Mio. € aufgehäuft, die durch Verlustzuweisungen an die stillen Gesellschafter kompensiert wurden.

Dies dürfte auch bei den anderen beiden Gesellschaften nicht anders gewesen sein. Hier fehlt es aber an belastbaren Fakten, zumal die älteren Jahresberichte entweder gar keine (2000) oder nur unzureichende Fassungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnungen aufweisen. Bei der zweiten Gesellschaft ist zudem auch ein deutliches Abweichen von der ursprünglich prospektierten Anlagepolitik, die den Investitionsschwerpunkt bei Immobilien sah, festzustellen. Denn obwohl man in dem Emissionsprospekt damit warb, daß "überwiegend" und "vorrangig" in Immobilien investiert werde, erreichte die Immobilienquote nur in den Jahren 2003/20004 knapp die 30%-Marke, in den restlichen Jahren lag sie teilweise deutlich unter 25%.

Zweifel gibt es auch bei der Bewertung der einzelnen Investitionen, weshalb bei der zweiten Gesellschaft eine Sonderprüfung initiiert werden sollte. Bislang wehrt sich die Gesellschaft allerdings strikt gegen eine solche Überprüfung ihres Geschäftsgebarens - was angesichts der dargestellten Hintergründe auch durchaus erklärlich ist.

Wir beschäftigen uns schon seit vielen Jahren mit dem Firmenverbund. Weitere Informationen finden Sie hier: